Viele (vor allem ältere) Menschen besitzen ein Auto, dass sie selten nutzen bzw. nicht mehr nutzen können oder wollen. Demgegenüber mangelt es in größeren, jüngeren Familien häufig an Fahrzeugen. Dies gilt besonders für den ländlichen Raum. Gemeinsam Mobil bringt beide Gruppen zusammen: die Jüngeren übernehmen fallweise Fahrdienste (Einkaufen, Freunde besuchen, Bringen, Holen etc.) für die Älteren. Im Gegenzug können sie das Auto auch für eigene Fahrten nutzen. So verbessert sich für alle Beteiligten die Mobilität und damit die Lebensqualität.

Wie funktionierts?

Die Nutzung des Autos wird in Form eines Tausches abgegolten. Dieser Tausch wird nach fixen Regeln und für beide Beteiligten fair organisiert.


Beispiel

Eines der Kinder von Frau B. ist plötzlich erkrankt und muss dringend zum Arzt. Frau B. hat aber derzeit kein Auto zu Hause und weiß nicht wie sie zum Arzt kommen soll. In der Nähe von Frau B. wohnt Herr A. Zweimal in der Woche muss der 75-Jährige in die 10 km entfernte Nachbargemeinde, um seine Einkäufe zu erledigen. Aufgrund einer Sehschwäche nutzt er das Auto sehr selten, er fühlt sich dabei unsicher. Weil beide beschlossen haben sich gegenseitig mit gemeinsam mobil zu unterstützen, borgt Herr A. Frau B. sein Auto. Im Gegenzug fährt Frau B. mit Herrn A. zum Einkaufen.


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